The (Hi)story ...

 

Sommer 1995 ... Die langjährigen musikalischen Weggefährten Porter Riggs (...ja, ja, damals wurde er noch SO geschrieben!), Pavel Chekov  und Opa Hoppenstedt verwirklichen einen langgehegten gemeinsamen Traum : Sie gründen eine Coverband, die sich ausschließlich der Rockmusik der siebziger Jahre widmet. Nachdem man fünfzehn (!) Jahre lang eigene Songs geschrieben und gespielt hat (Ergebnis immerhin zwei LP`s) und die Phase der musikalischen und persönlichen Selbstverwirklichung nun als beendet betrachtet, hatten alle eine unheimliche Lust auf die Songs aus der eigenen Sturm- und Drangzeit. Ende September wurde das Abschiedskonzert der alten Band gegeben und am 8.10.1995 fand das erste Treffen der neuen Band (noch ohne Namen) statt. Die Bezaubernde Jeannie, die Ehefrau von Pavel Chekov, war auch dabei und wurde als Sängerin angeheuert. So darf man also dieses Datum getrost als Gründungstag von Major Healey sehen. Von diesem historischen Treffen sind heute immer noch Porter Ricks (...inzwischen natürlich mit der RICHTIGEN Schreibweise!) und, wieder, Stanley Beamish dabei.

Winter 1995/Frühjahr 1996... Nach langen Abenden und Nächten im Probenraum trennt sich die Spreu vom Weizen. Der bisherige Drummer stellt fest, dass die Musik der Siebziger eigentlich überhaupt nicht nach seinem Geschmack ist und verlässt daraufhin die Band. Durch eine gute Fügung des großen Rock`n`Roll-Gottes erscheint übergangslos Danny Wilde und es dauert nur wenige Minuten bis man feststellt, dass man sich gesucht und gefunden hat - die Band ist perfekt!

März 1996... Leider zu früh gefreut... der Keyboarder muss aus beruflichen Gründen die Band verlassen und hinterlässt eine ziemliche Lücke, denn trotz eifriger Suche ist kein Nachfolger in Sicht. Die Proben gehen trotzdem weiter und man spielt eben gitarrenorientierte Songs - es wird (hard)rockig, was einigen Bandmitgliedern durchaus recht ist...

April/Mai 1996... Nachdem man sich immer noch nicht auf einen Bandnamen einigen konnte, erscheinen Danny und Stanley einfach mit einem T-Shirt, bedruckt mit dem Schriftzug "Major Healey", zum Probentermin. Daraufhin bricht spontane Begeisterung aus und der Name ist ab sofort beschlossene Sache (ein kluger Schachzug von den beiden). Alle Bandmitglieder sind sich einig, dass Major Healey etwas besonderes werden soll und nicht nur eine "normale" Coverband, die auf der Bühne steht und irgendwie Musik macht. Da liegt es natürlich nahe, die ganze Geschichte im Original siebziger Jahre Outfit zu präsentieren, um die ganze Sache so originell und original wie möglich zu machen. (Die teilweise doch recht ungewöhnlichen Ideen von einigen Bandmitgliedern wollen wir an dieser Stelle besser nicht veröffentlichen...)

Sommer 1996... Die Suche nach einem Keyboarder gestaltet sich schwieriger als gedacht. Aus purer Verzweiflung wird jeder angesprochen, der irgendwie in dem Verdacht steht, Musiker zu sein (das Internet war zu dieser Zeit noch längst kein allgemein verbreitetes Medium) und siehe da, durch einen unglaublichen Zufall erscheint Festus Haggen auf der Bildfläche, zu diesem Zeitpunkt noch eine "Jungfrau" in Sachen Rockmusik. Noch heute wirft er uns manchmal vor, ihn unter fadenscheinigen Vorwänden in den Probenraum gelockt zu haben - es sei die Rede gewesen von höchstens einer Probe in der Woche, ein- bis zweimal im Jahr irgendwo aufzutreten und überhaupt wäre alles ganz easy...(Die Geschichte mit Verkleiden usw. haben wir ihm dann auch erst später erzählt). Aber er passte so gut zu uns, dass wir ihn nicht wieder weggelassen haben! Nachdem wir ihm eine megastarke Kaninchenfell-Jacke für die ersten Fotos verpasst hatten, sah er ein, dass jeder Widerstand zwecklos war, setzte sich sogleich die Perücke von Tante Ursel auf sein Haupt und seitdem ist er ein unverzichtbarer Bestandteil von Major Healey!

Juni/Juli 1996... Endlich ist die Band komplett! Diese Tatsache und die Überraschung, dass es eine ähnliche Band bereits in Niedersachsen gibt (...und das mit großem Erfolg, man sah die Band zufällig auf einem Stadtfest), spornt alle so an, dass das Programm schnell wächst. Alle sind mit Feuereifer dabei und wissen jetzt endgültig, dass man auf dem richtigen Weg ist!

20.10.1996... Wir wissen alle nicht, wie er es gemacht hat, aber irgendwie hat es Danny Wilde geschafft,  Major Healey auf dem "Oldendorfer Basar" in Preußisch-Oldendorf unterzubringen (...nicht vergessen, die Band kannte bis dahin niemand!) .
Diese historische erste Show hatte die ungefähre Länge von 75 min. aber dadurch, dass wir alle Lieder mit doppelter Geschwindigkeit spielten, haben wir mehr Songs darin untergebracht als jemals wieder danach. Ein bisschen hatten wir ja damit gerechnet, aber dass es so ein Bombenerfolg würde, hätten wir uns nie träumen lassen. Selbst die anwesende Presse war ganz aus dem Häuschen und betitelte ihren Bericht mit der wundervollen Schlagzeile: "Absahner waren
Major Healey"

Winter 1996... Beflügelt von dem ersten Erfolg wird anderthalb Monate später ein weiteres, deutlich längeres Konzert gegeben. Auch da scheint die Welt nur auf Major Healey gewartet zu haben. Geflügeltes Wort von Festus Haggen : Advent, verdammt noch mal! Der Rest des Winters wird mit eifrigem Proben verbracht, immerhin will die Band im nächsten Jahr richtig loslegen.

1997... Das erste richtige Jahr für Major Healey - die Shows werden ausgefeilter und es läuft alles immer besser und runder. Im November findet zum ersten Mal die "Glitter-Power-Party" im Irrlicht in Spenge statt und trotz katastrophaler Sound- und Lichttechnik, überfordertem Thekenpersonal (niemand hatte mit so vielen Zuschauern gerechnet) und desaströser Organisation waren sich alle einig, dass es richtig schön war! Und seitdem ist dieser Termin im Major Healey-Booking in jedem Jahr wieder aufgetaucht!

1998... Da es nicht mehr möglich ist, die Organisation der Konzerttermine, Veranstaltungen, Anfragen etc. allein bandintern zu regeln, begeben sich Major Healey in die liebevollen Hände von CT Live Events, damit sich ab sofort alle Energien nur noch auf`s musizieren konzentrieren können - mit Erfolg!

1999... Mitten im schönsten Tun - inmitten einer Wolke der Zufriedenheit und des Erfolges, lässt Gründungsmitglied Stanley Beamish verlauten, dass er die Band aus musikalischen Gründen verlassen wird . Trotz eifrigen Zuredens sämtlicher Bandmitglieder lässt er sich nicht umstimmen und so gibt er am 31.07.1999 sein persönliches Abschiedskonzert von Major Healey. Aber diese Trennung sollte nicht für immer sein ... Nachfolger am Bass wird Jason King. Sein persönliches Premierenkonzert bei Major Healey ist am 24.09.99 und für einige Jahre sorgt er zusammen mit Drummer Danny Wilde für das Groove-Fundament der Band.

13.11.1999... Da sich die "Glitter-Power-Party" im Irrlicht mittlerweile als feste Veranstaltung mit einem megastarken Publikum herauskristallisiert hat, nutzen Major Healey die wundervoll "rockige" Location für eine Live-Aufnahme von Bild und Ton. Die erste Major Healey - CD entsteht. Und obwohl unter großem Zeit - und Kostendruck produziert ( Low-Budget ist eine liebevolle Bezeichnung für alles), gilt die CD unter Liebhabern als wundervoll rauh und ungeschliffen - eben 100% authentisch. Die dazugehörige Film - Aufnahme lag lange auf Eis, bis sie dank mittlerweile verbesserter Schnitt-Technik dann doch noch, im Frühjahr 2004, ein neues Leben bekam und seitdem jedem Interessierten als S-VCD zur Verfügung steht.

2000 - 2002... Glücklicherweise bringt das neue Jahrtausend keinen Wechsel in der Beliebtheit der Band. Im Gegenteil! Volle Häuser und ein voller Terminkalender sind die Garanten für echte SuperTrooperExtraSpecialGlamAnd GlitterRock`n`RollShows ! Und als Highlight gründet sich im Jahr 2000 der erste inoffizielle Major Healey Fan - Club "Die Plüschtierconnection".

2003 +2004... Gern sollte hier stehen: "Zwei weitere wundervolle Jahre mit Peace , Love and Rock`n`Roll", aber es sollte dann doch anders kommen...

15.02.2003... Es ist längst überfällig... die zweite Major Healey Live-Aufnahme wird im Comedy in Bad Salzuflen (mittlerweile quasi eine zweite Heimat für die Band) gemacht. Dieses Mal soll alles perfekt werden. Deshalb zieht sich die Bearbeitung und der Endmix fast durch das ganze Jahr, so dass die CD erst am 15.11.04 im Irrlicht zur mittlerweile siebten "Glitter-Power-Party" vorgestellt werden kann. Mit dem Ergebnis sind alle sehr zufrieden, obwohl diese CD im Vergleich zur ersten manch einem schon wieder etwas zu perfekt ist. Aber man kann es bekanntlich nicht jedem recht machen.

August 2004... Was sich schon seit längerem abzeichnete, wird nun mitten in der laufenden Saison zur Gewissheit: Gründungsmitglied und Leadsänger Mr.Opa Hoppenstedt will zum Jahresende die Band aus persönlichen Gründen verlassen. Die Band beschließt nach außen hin Stillschweigen zu wahren, um die laufende Saison ruhig zu Ende gehen zu lassen, aber nachdem ein Eintrag im Major Healey-Gästebuch das Gerücht über den bevorstehenden Wechsel des Sängers aufgreift, kommt eine wahre Lawine ins Rollen - nachzulesen dort selbst!

10.12.2004... Am Ende des Jahresabschlusskonzertes im Universum bereiten die Plüschtierconnection und viele weitere Freunde dem Opa einen unvergesslichen Abschied. So manch eine Träne wird mehr oder weniger heimlich weggewischt - man kann nur sagen : Danke - das habt ihr richtig toll gemacht !!!

Winter 2004/Frühjahr 2005... Die Vorbereitungen der Band auf die bevorstehende neue Saison laufen auf Hochtouren. Es gibt eine enorme Menge zu tun nachdem ein alter Weggefährte von Porter Ricks und Pavel Chekov seinen Platz an den Drums eingenommen hat: Maxwell Smart! Nicht nur er muss sich ca. vierzig Songs draufschaffen. Auch der neue Sänger und Frontmann Danny Wilde hat einen unglaublichen Wust an Texten zu lernen und muss dabei auch noch gut aussehen (...was aber für ihn eigentlich kein Problem darstellt , oder?).

März 2005... Während die Proben zur neuen Saison gute Fortschritte machen und alle mit vollem Einsatz dabei sind (die Band sieht praktisch kein Tageslicht mehr und ist Tag und Nacht nur im Probenraum), sieht Bassmann Jason King mit der neuen Bandsituation für sich keine musikalische Perspektive mehr. Er verlässt Major Healey knapp drei Wochen vor dem ersten Warm-Up-Konzert. Sicherlich einer der unangenehmsten Augenblicke in der Bandgeschichte.

01.04.2005... Als Retter in der Not erweist sich das lang vermisste Gründungsmitglied Stanley Beamish. Auf die Frage der Band, ob er wieder mit auf den Glam- und Glitter-Express aufspringen würde, überlegt er 1.24 Sekunden und fährt sofort los in Richtung Major Healey-Probenraum. Dort angekommen, wird er sogleich von allen herzlich aufgenommen und die Proben können weitergehen - erfolgreich!

Mai 2005... Nach den ersten Konzerten der Band hat niemand mehr irgendwelche Zweifel, ob die Show weitergeht - im Gegenteil ! Das neue Line-Up rockt besser als je zuvor und auch die neuen Bestandteile der Show wie Unplugged-Set und Drum-Solo kommen beim Publikum super an und alle sind das ganze Jahr über mit Begeisterung und vollem Einsatz dabei!

18.02.2006... Die für Major Healey eigentlich übliche Winterpause wird unterbrochen. Viele Fans wollten nicht bis zum Mai auf die nächste Show warten und das Konzert im "Lok-ation" in Bad Salzuflen ist in kürzester Zeit ausverkauft. Die erste "Sold out Show" in der Geschichte der Band. Kurz darauf eine weitere faustdicke Überraschung: die "Academy For Performing Small Arts" (APSA) in Los Angeles verleiht den OSCAR für den besten Glam Rock Act an Major Healey. Danny Wilde jettet nach Kalifornien und nimmt die Auszeichnung entgegen. Ein Konzert mit "The Sweet" in Schleswig, die Stadtfeste in Minden, Porta Westfalica, Rendsburg ... Die Band hat kaum Zeit, um richtig Luft zu holen. Am 20. Oktober feiern Major Healey in gebührendem Rahmen das 10-jährige Bühnenjubiläum und bei der 10. Glitter Power Party im "Irrlicht" laufen dann die Kameras und Bandmaschinen für die lange versprochene neue Live CD/DVD der Band mit. Die nächste Winterpause verbringen die Healeys mit Proben für die nächste Tour und den Arbeiten an dem neuen Bild- und Tonträger.

14.04.2007... Im Rahmen der Release-Party für die CD/DVD "Live, Loud and Crazy" gibt die Band ihr erstes komplettes Unplugged-Konzert im rappelvollen Dolbi in Bünde und rockt sich dann das ganze Jahr lang kreuz und quer durch die Republik, bis sie am 31.12.07 im Forum in Melle zur Silvesterparty ihr letztes Konzert im bisherigen Line-Up gibt. Leider lässt sich die bisher einschneidenste Umbesetzung von Major Healey nicht mehr vermeiden. Aus privaten Gründen reichen Die Bezaubernde Jeannie und Pavel Chekov gemeinsam die Kündigung ein.

Frühjahr 2008... Während sich Miss Kitty Russell als neue Sängerin von Major Healey schnell und problemlos in die Band einfügt und alle sehr glücklich über ihr Mitwirken sind, ist es doch um einiges schwieriger einen adäquaten Ersatz für Pavel Chekov zu finden, da er ja nicht nur der Lead-Gitarrist war, sondern auch der bisherige musikalische Kopf der Band. Nach einer etwas längeren und intensiveren Suche wird aber auch dieses Problem mehr als zufriedenstellend gelöst: Dr. R. Quincy beeindruckt durch sein virtuoses Gitarrenspiel nicht nur die übrigen Bandmitglieder sondern auch die Gäste einer Privatfete in Estorf, die als erstes in den Genuss kommen, die neue Formation zu erleben. Inzwischen hat auch er sich voll und ganz etabliert und somit einen wesentlichen Teil dazu beigetragen, dass sich Major Healey in der wohl besten Besetzung präsentiert, die es je gab.
Leider kann man bedingt durch die Umbesetzungen in diesem Jahr nicht ganz so viele Konzerte geben, wie man gerne möchte, aber zwei tolle neue Termine sind im Kalender dazugekommen: Da das Irrlicht in Spenge leider seine Pforten schließen musste, findet die 12. Glitter-Power-Party nun im Elfenbein in Herford statt (... in  dieser Stadt hatte
Major Healey in all den Jahren noch nie gespielt!) und am zweiten Weihnachtstag feiern wir Glam Rock X-Mas  im Movie in Bielefeld.

2009... Das bisher gefährlichste Jahr für die wilden Sieben! Miss Kitty und Dr. Quincy haben sich bestens in der schillernden Welt des Glam Rock eingelebt und neue Lieder wie z.B. "Black Betty", das lange Jahre als "unspielbar" galt, zeigen, dass es mit einem Ausnahmegitarristen wie Quincy praktisch keine Grenzen gibt. Von den 3., 4. und 5. Stimmen, die Miss Kitty zu jeder Nummer im Handumdrehen aus dem Hut zaubert, mal ganz zu schweigen. Da verkündet Porter Ricks eines schönen Abends, dass er Kontakte zur Firma "Flash Art" geknüpft habe. Wie Kenner der Szene wissen, beschäftigt sich "Flash Art" mit der Inszenierung von Feuerwerken der gehobenen Güteklasse und macht auch vor Events wie Weltmeisterschaften oder Olympischen Spielen nicht halt… Mr. Ricks hat an diesem Abend keine Ahnung was er mit dieser Mitteilung ausgelöst hat. Kurze Zeit später jedoch findet sich eine Major Healey-Abordnung in den Geschäftsräumen von "Flash Art" ein und lässt sich "inspirieren". Das Ergebnis ist unter anderem ein spätnachmittägliches Feuerwerk in Festus Haggen´s Garten bei dem besonders die Testreihe "Gigaflash" einige Besorgnis bei den Nachbarn auslöst…
Die Ergebnisse dieser "Inspiration" können die Fans dann auf der
"Hot Wheels"-Tour genießen. Es knallt und donnert an allen Ecken und Enden und einige Stadtreinigungen bekommen jetzt schon Panikattacken wenn ein Auftritt von Major Healey in Planung ist. Aber diese Glitterwerfer sind einfach toll…
Ersten Fernsehruhm ernten unsere Helden als der WDR im Frühjahr einen Beitrag über
Major Healey aufzeichnet und ausstrahlt. Die Aufnahmen finden an einem der wenigen Tage statt an denen Bielefeld mit Schnee gesegnet ist und Danny ist am Ende des Tages um einige interessante Erfahrungen, speziell was die Fortbewegung auf Plateausohlen im Schnee angeht, reicher.
Ein weiteres Highlight der
"Hot Wheels"-Tour ist sicherlich die Patenschaft von Miss Kitty zu einem … Otterbaby! Im Rahmen des Konzertes beim WDR Tierparkfest wird ein Namenspate für das frisch geschlüpfte Tierchen gesucht.  And The Winner Is: Miss Kitty! Zu Weihnachten gab´s dann ein paar extra hohe Gummistiefel und seitdem sind die beiden praktisch unzertrennlich. Ein ganz dickes Dankeschön an dieser Stelle noch einmal an Willy, Kurt, Lissy und die ganze Crew vom WDR sowie Emil vom "Dolbi" in Bünde und Dirk Kaiser vom "Universum" in Bünde, die an diesen Aktionen maßgeblich beteiligt waren.
Auch die
"Hot Wheels"-Tour findet ihr Ende im Rahmen einer "Glitter-Power Party", die zum zweiten Mal im "Elfenbein" in Herford stattfindet. Mit einer krachenden Fete tanken alle nochmal Kraft für die kommenden Healey-losen Monate. Aber die wilden Sieben verschwinden sofort im Probenraum und lasst es Euch gesagt sein: Das Warten lohnt sich!

2010... Boah, eyh! Das artet noch in Arbeit aus! Am Ende der "Golden Age Of Rock ´n´ Roll" Tour haben sich Major Healey wahrhaftig ein paar Tage der Muße verdient. Von Rendsburg bis nach Bad Krozingen, im hintersten Winkel des Schwarzwaldes, rückten die Glorreichen Glitter Sieben aus, um die Botschaft von Peace, Love & Rock ´n´ Roll zu verkünden und dann ist es nur logisch wenn man am Ende die eine oder andere Geschichte erzählen kann.
Das unplugged Warm-Up in Bünde im "
Dolbi". Emil´s Laden wie immer gerammelt voll und das Wasser läuft nur so von Musiker Stirnen und Kneipenwänden. 4 Wochen später, auch in Bünde, dieses Mal aber Open-Air auf dem Frühlingsfest startet das Konzert bei 9 Grad (plus) und ended bei rekordverdächtigen 6 Grad (immerhin auch "plus"). Dem Publikum bleibt gar keine Wahl: Party oder erfrieren. Sie feiern um´s liebe Leben …
Der WDR lädt zum
Sommerfest nach Detmold und Träume werden Wirklichkeit: Major Healey treffen Die Maus und Shaun das Schaf. In echt. Noch Fragen?
Die Rückkehr zu den
Golden Oldies in Wettenberg, nach 3 Jahren Abwesenheit, wird ein einziger Triumphzug. Das Wettenberger Publikum tobt schon vor dem ersten Akkord und es kommt was kommen musste… Rock ´n´ Roll in Wettenbörg Rock City.
Der August hat es richtig in sich. 7 Konzerte in 13 Tagen. Erste Erinnerungslücken tun sich auf. (Na da neulich in … Minden?? Brilon?? Lübbecke?? Weiß nicht mehr). Zur gleichen Zeit schickt der Große Gott des Rock ´n´ Roll einen Engel in Gestalt von
Miss Paula Tracy auf die Erde, mit der Mission, bei einigen Konzerten die erkrankte Miss Kitty Russell zu ersetzen. Paula meistert diese Aufgabe bravourös und den ultimativen Höhepunkt erleben die Fans beim Konzert in Lübbecke als Paula und Kitty das Konzert gemeinsam bestreiten. Gänsehaut pur bei allen Beteiligten. Ein unvergesslicher Abend. Danke schöööön, Paula!
Weiß jemand wo "
Suderbruch" liegt? Man muß schon hellwach sein, um den Flecken nicht zu verpassen. Selbst bei Fahrt mit gemäßigter Geschwindigkeit. Und wir haben "Suderbruch" ja gesucht! Laut Sternenkarte musste es irgendwo dort sein… Die Sternenkarte hat uns dann in eine andere, nicht uninteressante Welt entführt. Quasi den Delta Quadranten für Glam Rocker. Es war äußerst beeindruckend. Details würden hier leider den Rahmen sprengen aber wie gesagt… es war … faszinierend.
Zwischendrin geben
Major Healey noch den Einheizer für die Electric Light Band, T. Rex und The Sweet auf der Classic Rock Night in Bad Essen. Es ist ein unbeschreibliches Gefühl miterleben zu dürfen wie die Helden unserer Jugend …. auch heute noch einen randvoll gefüllten, mannshohen Kühlschrank in überschaubarer Zeit "trockenlegen" und dann noch auf die Bühne gehen und spielen. Echte Helden eben!
"
Rock gegen Krebs" mit den "Rattles" und dann im November die 14. Glitter Power Party. Dieses Mal in der "Druckerei" in Bad Oeynhausen und dann ist die längste Tour in der Geschichte von Major Healey beendet. Mein lieber Scholli!
Da aber "nach der Tour" nix anderes als "vor der Tour" ist, hört man bereits wenige Tage später neue Töne aus dem
Healey Probenraum. Offensichtlich trägt man sich mit dem Gedanken, in 2011 ein paar "neue" Schlager zu präsentieren. Das neue Tourmotto soll bereits in den letzte Tagen des alten Jahres gekürt worden sein…

2011 … was für ein Jahr! Der Euro wackelt, Doktortitel sind nicht mehr das, was sie mal waren, die deutschen Fußballmädchen vergeigen ihr Sommermärchen im Viertelfinale und am Ende erwischt es sogar noch Jopi Heesters, den Unsterblichen. Alles im Eimer?
Weit gefehlt! Im fernen Texas zeigt der „Dirkules“ Dirk Nowitzki der ganzen Welt wie hoch die Körbe wirklich hängen und in Deutschland… ja da verbreiten 7 unerschrockene und zum Äußersten entschlossene Glam Rocker unbeeindruckt weiterhin die Botschaft von Peace & Love & Rock `n` Roll.
Major Healey sind auf der „Dalli Klick“ Tour 2011 in der gesamte Republik unterwegs und rocken mit tausenden von Oldiefans was das Zeug hält.
Das 200. Healey Konzert beim „
Rock in den Mai“ eröffnet die Tour. Die Löhner Werretal Halle versinkt an diesem Abend in einem Meer von Sound, Seifenblasen und Feuerwerk. Im Gegensatz zu einigen anderen Bauwerken auf diesem Planeten hält sie der Wucht der entfesselte Elemente aber stand. Made in Germany halt.
Im Juni gibt´s ein Wiedersehen mit den Freunden von „Slade“. Die Firma „Thunderbike“ in Hamminkeln organisiert erneut ein perfektes „
Jokerfest“ und „Slade“,
Major Healey und mehr als 2.000 Biker aus der ganzen Republik nutzen die Gunst der Stunde hemmungslos aus…
Im Juli startet eine Expedition ins Schwabenländle. Die Band genießt ein mit schwäbischer Präzision organisiertes Fest und erobert die Herzen der
Schorndorfer Oldiefans im Sturm. Heilig´s Blechle und Tschüssili adele! Wir sehen uns hoffentlich wieder.
Der Rekord für die längste Anreise von Bielefeld nach
Strande (bei Kiel) wird vermutlich im August aufgestellt. Satte sieben Stunden sind die Healeys (mit dem Auto!) unterwegs. Nicht ganz schuldlos daran ist ein gewisser Danny Wilde, den kurz vor dem Ziel seine navigatorischen Intuitionen verlassen was der Band eine ungeplante Rundreise durch das Kieler Hinterland einbringt. Dann setzt man wieder auf elektronische Navigation, so dass der Auftritt mit „nur“ 20 minütiger Verspätung beginnen kann…
Ende August gestaltet sich die Anreise nach
Rändsbörg Rock City wesentlich unproblematischer und das Konzert reiht sich nahtlos in die lange Reihe wunderbarer Abende ein, die
Major Healey mit ihren Fans in Rändsbörg bestritten haben. So ist das halt wenn sture Ostwestfalen auf kühle Norddeutsche treffen!
Im November gibt es beim „
Rock gegen Krebs“ ein Wiedersehen mit „The Sweet“. Ausverkauftes Haus und das Organisatoren Team um Klaus Büker leistet mehr als ganze Arbeit. Ein toller Abend für einen guten Zweck.
Zwischenzeitlich hat die Band beschlossen, dass es höchste Zeit sei, die Arbeit des aktuellen
Major Healey Line Ups auf einer weiteren Live CD zu dokumentieren. Und wo könnte das besser geschehen als bei der Glitter Power Party? Genau! Am Abend des 26. November laufen also die Bandmaschinen mit während Major Healey und die versammelte Fangemeinde das Ende der „Dalli Klick“ Tour feiern. Auf der Aufnahme wird die Band vermutlich kaum zu hören sein weil die anwesende Glam Rock Gemeinde den ganzen Abend singt, klatscht und tobt als gäbe es kein Morgen. Auf das Ergebnis darf man gespannt sein!
Kein Morgen? Blödsinn! Es wird eine neue Tour geben, es wird neue Hits zu hören geben… und es wird wieder kein bisschen leise werden!
Feel the Noize, Folks! Und egal ob wir im nächsten Jahr Euro, D-Mark, Gold, Bernstein oder sonstwas im Portemonnaie mit uns ´rumschleppen. Auf eins könnt ihr Euch verlassen: Peace & Love & Rock ´n´ Roll!
Dafür stehen wir mit unserem Namen!
Major Healey

 

 ... to be continued !

Home