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The (Hi)story ... |
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Sommer 1995 ... Die langjährigen musikalischen Weggefährten Porter Riggs (...ja, ja, damals wurde er noch SO geschrieben!), Pavel Chekov und Opa Hoppenstedt verwirklichen einen langgehegten gemeinsamen Traum : Sie gründen eine Coverband, die sich ausschließlich der Rockmusik der siebziger Jahre widmet. Nachdem man fünfzehn (!) Jahre lang eigene Songs geschrieben und gespielt hat (Ergebnis immerhin zwei LP`s) und die Phase der musikalischen und persönlichen Selbstverwirklichung nun als beendet betrachtet, hatten alle eine unheimliche Lust auf die Songs aus der eigenen Sturm- und Drangzeit. Ende September wurde das Abschiedskonzert der alten Band gegeben und am 8.10.1995 fand das erste Treffen der neuen Band (noch ohne Namen) statt. Die Bezaubernde Jeannie, die Ehefrau von Pavel Chekov, war auch dabei und wurde als Sängerin angeheuert. So darf man also dieses Datum getrost als Gründungstag von Major Healey sehen. Von diesem historischen Treffen sind heute immer noch Porter Ricks (...inzwischen natürlich mit der RICHTIGEN Schreibweise!) und, wieder, Stanley Beamish dabei. Winter 1995/Frühjahr 1996... Nach langen Abenden und Nächten im Probenraum trennt sich die Spreu vom Weizen. Der bisherige Drummer stellt fest, dass die Musik der Siebziger eigentlich überhaupt nicht nach seinem Geschmack ist und verlässt daraufhin die Band. Durch eine gute Fügung des großen Rock`n`Roll-Gottes erscheint übergangslos Danny Wilde und es dauert nur wenige Minuten bis man feststellt, dass man sich gesucht und gefunden hat - die Band ist perfekt! März 1996... Leider zu früh gefreut... der Keyboarder muss aus beruflichen Gründen die Band verlassen und hinterlässt eine ziemliche Lücke, denn trotz eifriger Suche ist kein Nachfolger in Sicht. Die Proben gehen trotzdem weiter und man spielt eben gitarrenorientierte Songs - es wird (hard)rockig, was einigen Bandmitgliedern durchaus recht ist... April/Mai 1996... Nachdem man sich immer noch nicht auf einen Bandnamen einigen konnte, erscheinen Danny und Stanley einfach mit einem T-Shirt, bedruckt mit dem Schriftzug "Major Healey", zum Probentermin. Daraufhin bricht spontane Begeisterung aus und der Name ist ab sofort beschlossene Sache (ein kluger Schachzug von den beiden). Alle Bandmitglieder sind sich einig, dass Major Healey etwas besonderes werden soll und nicht nur eine "normale" Coverband, die auf der Bühne steht und irgendwie Musik macht. Da liegt es natürlich nahe, die ganze Geschichte im Original siebziger Jahre Outfit zu präsentieren, um die ganze Sache so originell und original wie möglich zu machen. (Die teilweise doch recht ungewöhnlichen Ideen von einigen Bandmitgliedern wollen wir an dieser Stelle besser nicht veröffentlichen...) Sommer 1996... Die Suche nach einem Keyboarder gestaltet sich schwieriger als gedacht. Aus purer Verzweiflung wird jeder angesprochen, der irgendwie in dem Verdacht steht, Musiker zu sein (das Internet war zu dieser Zeit noch längst kein allgemein verbreitetes Medium) und siehe da, durch einen unglaublichen Zufall erscheint Festus Haggen auf der Bildfläche, zu diesem Zeitpunkt noch eine "Jungfrau" in Sachen Rockmusik. Noch heute wirft er uns manchmal vor, ihn unter fadenscheinigen Vorwänden in den Probenraum gelockt zu haben - es sei die Rede gewesen von höchstens einer Probe in der Woche, ein- bis zweimal im Jahr irgendwo aufzutreten und überhaupt wäre alles ganz easy...(Die Geschichte mit Verkleiden usw. haben wir ihm dann auch erst später erzählt). Aber er passte so gut zu uns, dass wir ihn nicht wieder weggelassen haben! Nachdem wir ihm eine megastarke Kaninchenfell-Jacke für die ersten Fotos verpasst hatten, sah er ein, dass jeder Widerstand zwecklos war, setzte sich sogleich die Perücke von Tante Ursel auf sein Haupt und seitdem ist er ein unverzichtbarer Bestandteil von Major Healey! Juni/Juli 1996... Endlich ist die Band komplett! Diese Tatsache und die Überraschung, dass es eine ähnliche Band bereits in Niedersachsen gibt (...und das mit großem Erfolg, man sah die Band zufällig auf einem Stadtfest), spornt alle so an, dass das Programm schnell wächst. Alle sind mit Feuereifer dabei und wissen jetzt endgültig, dass man auf dem richtigen Weg ist! 20.10.1996...
Wir wissen alle nicht, wie er es gemacht hat, aber irgendwie hat es Danny Wilde
geschafft, Major
Healey
auf dem "Oldendorfer Basar" in Preußisch-Oldendorf unterzubringen
(...nicht vergessen, die Band kannte bis dahin niemand!) . Winter 1996... Beflügelt von dem ersten Erfolg wird anderthalb Monate später ein weiteres, deutlich längeres Konzert gegeben. Auch da scheint die Welt nur auf Major Healey gewartet zu haben. Geflügeltes Wort von Festus Haggen : Advent, verdammt noch mal! Der Rest des Winters wird mit eifrigem Proben verbracht, immerhin will die Band im nächsten Jahr richtig loslegen. 1997... Das erste richtige Jahr für Major Healey - die Shows werden ausgefeilter und es läuft alles immer besser und runder. Im November findet zum ersten Mal die "Glitter-Power-Party" im Irrlicht in Spenge statt und trotz katastrophaler Sound- und Lichttechnik, überfordertem Thekenpersonal (niemand hatte mit so vielen Zuschauern gerechnet) und desaströser Organisation waren sich alle einig, dass es richtig schön war! Und seitdem ist dieser Termin im Major Healey-Booking in jedem Jahr wieder aufgetaucht! 1998... Da es nicht mehr möglich ist, die Organisation der Konzerttermine, Veranstaltungen, Anfragen etc. allein bandintern zu regeln, begeben sich Major Healey in die liebevollen Hände von CT Live Events, damit sich ab sofort alle Energien nur noch auf`s musizieren konzentrieren können - mit Erfolg! 1999... Mitten im schönsten Tun - inmitten einer Wolke der Zufriedenheit und des Erfolges, lässt Gründungsmitglied Stanley Beamish verlauten, dass er die Band aus musikalischen Gründen verlassen wird . Trotz eifrigen Zuredens sämtlicher Bandmitglieder lässt er sich nicht umstimmen und so gibt er am 31.07.1999 sein persönliches Abschiedskonzert von Major Healey. Aber diese Trennung sollte nicht für immer sein ... Nachfolger am Bass wird Jason King. Sein persönliches Premierenkonzert bei Major Healey ist am 24.09.99 und für einige Jahre sorgt er zusammen mit Drummer Danny Wilde für das Groove-Fundament der Band. 13.11.1999... Da sich die "Glitter-Power-Party" im Irrlicht mittlerweile als feste Veranstaltung mit einem megastarken Publikum herauskristallisiert hat, nutzen Major Healey die wundervoll "rockige" Location für eine Live-Aufnahme von Bild und Ton. Die erste Major Healey - CD entsteht. Und obwohl unter großem Zeit - und Kostendruck produziert ( Low-Budget ist eine liebevolle Bezeichnung für alles), gilt die CD unter Liebhabern als wundervoll rauh und ungeschliffen - eben 100% authentisch. Die dazugehörige Film - Aufnahme lag lange auf Eis, bis sie dank mittlerweile verbesserter Schnitt-Technik dann doch noch, im Frühjahr 2004, ein neues Leben bekam und seitdem jedem Interessierten als S-VCD zur Verfügung steht. 2000 - 2002... Glücklicherweise bringt das neue Jahrtausend keinen Wechsel in der Beliebtheit der Band. Im Gegenteil! Volle Häuser und ein voller Terminkalender sind die Garanten für echte SuperTrooperExtraSpecialGlamAnd GlitterRock`n`RollShows ! Und als Highlight gründet sich im Jahr 2000 der erste inoffizielle Major Healey Fan - Club "Die Plüschtierconnection". 2003 +2004... Gern sollte hier stehen: "Zwei weitere wundervolle Jahre mit Peace , Love and Rock`n`Roll", aber es sollte dann doch anders kommen... 15.02.2003... Es ist längst überfällig... die zweite Major Healey Live-Aufnahme wird im Comedy in Bad Salzuflen (mittlerweile quasi eine zweite Heimat für die Band) gemacht. Dieses Mal soll alles perfekt werden. Deshalb zieht sich die Bearbeitung und der Endmix fast durch das ganze Jahr, so dass die CD erst am 15.11.04 im Irrlicht zur mittlerweile siebten "Glitter-Power-Party" vorgestellt werden kann. Mit dem Ergebnis sind alle sehr zufrieden, obwohl diese CD im Vergleich zur ersten manch einem schon wieder etwas zu perfekt ist. Aber man kann es bekanntlich nicht jedem recht machen. August 2004... Was sich schon seit längerem abzeichnete, wird nun mitten in der laufenden Saison zur Gewissheit: Gründungsmitglied und Leadsänger Mr.Opa Hoppenstedt will zum Jahresende die Band aus persönlichen Gründen verlassen. Die Band beschließt nach außen hin Stillschweigen zu wahren, um die laufende Saison ruhig zu Ende gehen zu lassen, aber nachdem ein Eintrag im Major Healey-Gästebuch das Gerücht über den bevorstehenden Wechsel des Sängers aufgreift, kommt eine wahre Lawine ins Rollen - nachzulesen dort selbst! 10.12.2004... Am Ende des Jahresabschlusskonzertes im Universum bereiten die Plüschtierconnection und viele weitere Freunde dem Opa einen unvergesslichen Abschied. So manch eine Träne wird mehr oder weniger heimlich weggewischt - man kann nur sagen : Danke - das habt ihr richtig toll gemacht !!! Winter 2004/Frühjahr 2005... Die Vorbereitungen der Band auf die bevorstehende neue Saison laufen auf Hochtouren. Es gibt eine enorme Menge zu tun nachdem ein alter Weggefährte von Porter Ricks und Pavel Chekov seinen Platz an den Drums eingenommen hat: Maxwell Smart! Nicht nur er muss sich ca. vierzig Songs draufschaffen. Auch der neue Sänger und Frontmann Danny Wilde hat einen unglaublichen Wust an Texten zu lernen und muss dabei auch noch gut aussehen (...was aber für ihn eigentlich kein Problem darstellt , oder?). März 2005... Während die Proben zur neuen Saison gute Fortschritte machen und alle mit vollem Einsatz dabei sind (die Band sieht praktisch kein Tageslicht mehr und ist Tag und Nacht nur im Probenraum), sieht Bassmann Jason King mit der neuen Bandsituation für sich keine musikalische Perspektive mehr. Er verlässt Major Healey knapp drei Wochen vor dem ersten Warm-Up-Konzert. Sicherlich einer der unangenehmsten Augenblicke in der Bandgeschichte. 01.04.2005... Als Retter in der Not erweist sich das lang vermisste Gründungsmitglied Stanley Beamish. Auf die Frage der Band, ob er wieder mit auf den Glam- und Glitter-Express aufspringen würde, überlegt er 1.24 Sekunden und fährt sofort los in Richtung Major Healey-Probenraum. Dort angekommen, wird er sogleich von allen herzlich aufgenommen und die Proben können weitergehen - erfolgreich! Mai 2005... Nach den ersten Konzerten der Band hat niemand mehr irgendwelche Zweifel, ob die Show weitergeht - im Gegenteil ! Das neue Line-Up rockt besser als je zuvor und auch die neuen Bestandteile der Show wie Unplugged-Set und Drum-Solo kommen beim Publikum super an und alle sind das ganze Jahr über mit Begeisterung und vollem Einsatz dabei! 18.02.2006... Die für Major Healey eigentlich übliche Winterpause wird unterbrochen. Viele Fans wollten nicht bis zum Mai auf die nächste Show warten und das Konzert im "Lok-ation" in Bad Salzuflen ist in kürzester Zeit ausverkauft. Die erste "Sold out Show" in der Geschichte der Band. Kurz darauf eine weitere faustdicke Überraschung: die "Academy For Performing Small Arts" (APSA) in Los Angeles verleiht den OSCAR für den besten Glam Rock Act an Major Healey. Danny Wilde jettet nach Kalifornien und nimmt die Auszeichnung entgegen. Ein Konzert mit "The Sweet" in Schleswig, die Stadtfeste in Minden, Porta Westfalica, Rendsburg ... Die Band hat kaum Zeit, um richtig Luft zu holen. Am 20. Oktober feiern Major Healey in gebührendem Rahmen das 10-jährige Bühnenjubiläum und bei der 10. Glitter Power Party im "Irrlicht" laufen dann die Kameras und Bandmaschinen für die lange versprochene neue Live CD/DVD der Band mit. Die nächste Winterpause verbringen die Healeys mit Proben für die nächste Tour und den Arbeiten an dem neuen Bild- und Tonträger. 14.04.2007... Im Rahmen der Release-Party für die CD/DVD "Live, Loud and Crazy" gibt die Band ihr erstes komplettes Unplugged-Konzert im rappelvollen Dolbi in Bünde und rockt sich dann das ganze Jahr lang kreuz und quer durch die Republik, bis sie am 31.12.07 im Forum in Melle zur Silvesterparty ihr letztes Konzert im bisherigen Line-Up gibt. Leider lässt sich die bisher einschneidenste Umbesetzung von Major Healey nicht mehr vermeiden. Aus privaten Gründen reichen Die Bezaubernde Jeannie und Pavel Chekov gemeinsam die Kündigung ein. Frühjahr
2008... Während sich Miss Kitty Russell als neue Sängerin
von Major Healey schnell und problemlos in die
Band einfügt und alle sehr glücklich über ihr Mitwirken sind,
ist es doch um einiges schwieriger einen adäquaten Ersatz für Pavel
Chekov zu finden, da er ja nicht nur der Lead-Gitarrist war, sondern auch der
bisherige musikalische Kopf der Band. Nach einer etwas längeren und intensiveren
Suche wird aber auch dieses Problem mehr als zufriedenstellend gelöst:
Dr. R. Quincy beeindruckt durch sein virtuoses Gitarrenspiel nicht nur
die übrigen Bandmitglieder sondern auch die Gäste einer Privatfete
in Estorf, die als erstes in den Genuss kommen, die neue Formation zu erleben.
Inzwischen hat auch er sich voll und ganz etabliert und somit einen wesentlichen Teil dazu beigetragen, dass
sich Major Healey in der wohl besten Besetzung
präsentiert, die es je gab. 2009... Das bisher gefährlichste
Jahr für die wilden Sieben! Miss
Kitty
und Dr.
Quincy
haben sich bestens in der schillernden Welt des Glam Rock eingelebt und neue
Lieder wie z.B. "Black Betty", das lange Jahre als "unspielbar"
galt, zeigen, dass es mit einem Ausnahmegitarristen wie Quincy praktisch keine Grenzen gibt.
Von den 3., 4. und 5. Stimmen, die Miss
Kitty
zu jeder Nummer im Handumdrehen aus dem Hut zaubert, mal ganz zu schweigen.
Da verkündet Porter
Ricks
eines schönen Abends, dass er Kontakte zur Firma "Flash Art" geknüpft habe. Wie Kenner
der Szene wissen, beschäftigt sich "Flash
Art"
mit der Inszenierung von Feuerwerken der gehobenen Güteklasse und macht
auch vor Events wie Weltmeisterschaften oder Olympischen Spielen nicht halt
Mr. Ricks hat an diesem Abend keine Ahnung
was er mit dieser Mitteilung ausgelöst hat. Kurze Zeit später jedoch
findet sich eine Major
Healey-Abordnung
in den Geschäftsräumen von "Flash
Art"
ein und lässt sich "inspirieren". Das Ergebnis ist unter anderem
ein spätnachmittägliches Feuerwerk in Festus
Haggen´s
Garten bei dem besonders die Testreihe "Gigaflash" einige Besorgnis bei den Nachbarn
auslöst
2010... Boah, eyh! Das artet noch in Arbeit aus! Am Ende der "Golden Age Of Rock ´n´ Roll" Tour haben sich Major Healey wahrhaftig ein paar Tage der Muße verdient. Von Rendsburg
bis nach Bad Krozingen, im hintersten Winkel des Schwarzwaldes, rückten
die Glorreichen Glitter Sieben aus, um die Botschaft von Peace, Love &
Rock ´n´ Roll zu verkünden und dann ist es nur logisch wenn
man am Ende die eine oder andere Geschichte erzählen kann. 2011
was für ein Jahr! Der Euro wackelt, Doktortitel sind nicht mehr
das, was sie mal waren, die deutschen Fußballmädchen vergeigen ihr
Sommermärchen im Viertelfinale und am Ende erwischt es sogar noch Jopi
Heesters, den Unsterblichen. Alles im Eimer? |
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... to be continued ! |